Umbau und Sanierung eines Bürogebäudes
| Standort: | Freiburg, Innenstadt |
| Grundstück: | Eng bebaut, angrenzend an Gewerbebach |
| BGF : | ca. 1.580 qm |
| Bauherr : | Privater Investor |
| Planung : | 2005 |
| Aufgabe : | Für das Bürogebäude aus den 60-er Jahren soll im Rahmen des Ge-samtkonzeptes für das Grundstück eine tragfähige Idee zur Umges-taltung und Vermarktung gefunden werden. Die wenig attraktive Fas-sade und das völlig veraltete Innere kann am übersättigten Markt nicht mehr konkurrieren. |
| Konzept: | Idealer Standort, Objektgröße
und die Einbindung in das Loftkonzept mit urbanem Arbeits- und Wohnraum
bieten die Chance, zur Herausarbeitung eines ganzheitliches Konzeptes.
Die späteren Mieter sollen sich mit der Idee des urbanen Wohn-
und Arbeitsraumes identifizieren und diese aktiv mit Leben füllen. Eine neu gestaltete Gebäudehülle als Doppelfassade ist Teil eines nachhaltigen Energiekonzeptes. Auf ihrer gläsernen Oberfläche spie-geln sich die historischen Elemente der umgebenden Gebäude wider. Horizontale Friese geben der Fassade Plastizität. Im Inneren soll die Reduktion des Gebäudes auf die statisch notwendigen Elemente Raum bieten für die Entfaltung von modernen Arbeitswelten. Jungen, innovativen Unternehmen von 4-14 Mitarbeitern soll eine Plattform für die Nutzung von Synergien durch technische und soziale Netzwerke geschaffen werden. Der architektonische Schwerpunkt liegt auf der gezielten Erzeugung von räumlichen Konstellationen, die sowohl Verknüpfungen und Kommunikation innerhalb einer Etage, als auch zwischen den einzelnen Etagen untereinander zulassen. Offene Grundrisse ermöglichen ein breites Spektrum an Möglichkeiten und sind die Grundlage für erfolgreiches Arbeiten im Team. Entwicklung von unterschiedlichen Grundrissvarianten: - Kombination von abgeteilten Zellen und einem großen Raum. - abgeschlossene Räume werden mehrfach belegt: Besprechungs-raum-Arbeitsplätze-Teamplätze - freie Raumform als eingestelltes Element wirkt charakteristisch und prägend. - Im Dachgeschoß sind für alle Mieter nutzbare Besprechungs- / Seminarräume mit überdachter Außenterrasse vorgesehen. Eine kleine Eingangshalle über zwei Geschosse bildet ein ansprechendes Entree. Die Betonrippendecken als Teil des statischen Tragsystems werden freigelegt und bleiben als charakteristisches Merkmal im Rohbeton sichtbar. Als thermisch aktive Gebäudemasse wird sie Teil des Energiekonzeptes mit wartungsarmer Gebäudetechnik: Fensterlüftung, Nachtluftkühlung, Gebäudehülle als Doppelfassade (Sonnenschutz, Schallschutz für Fensterlüftung, Einbruch- und Witte-rungsschutz, Wind- und Wetterschutz für bewegliche Verschattungs-elemente) Beheizung des gesamten Komplexes über eine Wärmepumpe mit Gewerbekanal als Wärmequelle, Photovoltaik. Bereitstellung der Möglichkeit zur zentralen Nutzung von modernster Kommunikations- und IT-Technologie und Ressourcenteilung |
